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Die Mendelschen Gesetze

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1. Mendel´sches Gesetz (Uniformitätsgesetz)

Kreuzt man zwei reinerbige Eltern, die sich in einem Merkmal unterscheiden, sind alle Individuen der F1 Generation gleich im Genotyp und Phänotyp.

2. Mendel´sches Gesetz (Spaltungsgesetz)

Kreuzt man die F1-Generation untereinander, spaltet sich die F2-Generation im Phänotyp auf:

  • bei dominant-rezessiven Genen: 3 - 1 (3 Mal dominantes Merkmal, 1 Mal rezessives Merkmal)
  • bei intermediären Genen: 1 - 2 - 1 (1 Mal Merkmal a, 2 Mal gemischt, 1 Mal Merkmal b)

Im Genotyp ist das Verhältnis immer 1 - 2 - 1.

3. Mendel´sches Gesetz (Unabhängigkeitsgesetz)

Im dritten Mendel´schen Gesetz wird ein dihybrider Erbgang betrachtet.

S = kurzer Schwanz (dominant)
s = langer Schwanz (rezessiv)
B = braunes Fell (dominant)
b = weißes Fell (rezessiv)

Hier teilen sich die Individuen der F2-Generation im Verhältnis 9 - 3 - 3 - 1 auf. Dass es eine komplett neue Kombination der Merkmale gibt (rechts unten), ist der Beweis dafür, dass beide Merkmale unabhängig voneinander vererbt werden.